4. Deutsch-Französischer Berufsbildungstag

Allgemeine Informationen

  • 4. Deutsch-Französischer Berufsbildungstag

    4. Deutsch-Französischer Berufsbildungstag

    Erasmus plus verkörpert, was das Schönste an Europa ist“

    Der 4. Deutsch-Französische Berufsbildungstag stand im Zeichen der Mobilität als Trumph für den Berufseinstieg.

     

    Von Birgit Holzer


    Es war im Jahr 1998, als in der Pariser Sorbonne-Universität die EU-weite Harmonisierung der Hochschulsysteme beschlossen wurde, die seither Millionen Studenten eine Austauscherfahrung ermöglichte – Stichwort Bologna-Prozess. Fast 20 Jahre später trafen sich wieder in der Sorbonne Vertreter von Institutionen, Kammern, Ministerien, Schulen und Unternehmen, um diese Chance verstärkt auch jungen Menschen zu geben, die bislang seltener beruflich Grenzen überschreiten: Lehrlingen und Auszubildenden. Beim vierten Deutsch-Französischen Berufsbildungstag stellte die AHK die Mobilität als Plus für den Berufseinstieg in den Mittelpunkt.

    Im 60. Jahr nach Unterzeichnung der Römischen Verträge hob Harlem Désir, französischer Staatssekretär für europäische Angelegenheiten, das Programm Erasmus, das zu Erasmus plus wurde, als großen Erfolg hervor: „Es verkörpert, was das Schönste an Europa ist: Das Entdecken von anderen Ländern und Gesellschaften, der Austausch und das Eintauchen in eine andere Welt.“ Wenn künftig nicht nur Studenten, sondern auch Auszubildende davon profitierten, erhöhe das nicht nur ihre Beschäftigungschancen – es verstärke auch das Gefühl, europäischer Bürger zu sein. Jedem jungen Europäer solle daher in Zukunft eine Mobilitätserfahrung ermöglicht werden.


    In einer Podiumsdiskussion unter anderem mit Harlem Désir wurde die Frage nach dem Mehrwert der Mobilität für den Start ins Berufsleben aufgeworfen. Julien Lespérat, ehemaliger Auszubildender bei BASF France, berichtete von seiner persönlichen Erfahrung, die er mehrere Wochen am Firmensitz in Deutschland gemacht hatte: „Das hat mir ermöglicht, neue Facetten des Unternehmens kennenzulernen, brachte mich aber auch in sozialer oder kultureller Hinsicht stark weiter.“
    Dass eine Antragstellung bürokratisch und komplex sei, räumte Sébastien Thierry, stellvertretender Leiter der Agentur Erasmus plus Frankreich, ein: „Diese Programme müssen eben bestimmten Qualitäts-Kriterien genügen.“

    Von den positiven Erfahrungen bei Airbus als einem der teilnehmenden Unternehmen am deutsch-französischen Pilotprojekt für Erasmus plus berichtete Michel Sesquès, Executive VP Human Resources bei Airbus Defence & Space. Über eine interne Plattform können sich dort Auszubildende bewerben – momentan gebe es rund 60 Interessierte –, untereinander austauschen, über die Finanzierung eines Austauschs sowie die Infrastruktur mit Tutoren im Empfangsland informieren. „Viele unserer Auszubildenden bewegen sich höchstens in einem Umkreis von 45 Kilometern ihres Heimatortes“, so Sesquès. „Wir wollen Grenzen öffnen, damit sich ihr Horizont erweitert.“

    João Santos von der Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Inklusion der EU-Kommission beschrieb eine paradoxe Situation: Während in einigen EU-Mitgliedstaaten wie Spanien oder Frankreich hohe Jugendarbeitslosigkeit herrsche, hätten Unternehmen in anderen Ländern Probleme, kompetente Nachwuchskräfte zu finden. „Das System der Ausbildung ist die beste Antwort, um Qualifikationen zu entwickeln“, so Santos. „Wer dabei eine Mobilitätserfahrung macht, wird offener, flexibler und mobiler, um in Ländern zu arbeiten, wo es mehr Jobangebote gibt.“

    Ziel der EU-Kommission sei es, dass sechs Prozent aller Auszubildenden zeitweise ins Ausland gehen – 2016 wurden hingegen nur rund 120.000 Personen unterstützt, also weniger als ein Prozent.
    Jean-Philippe Plasson, Leiter der Personalabteilung bei BASF France, erklärte, das Prinzip der Mobilität müsse in den Ausbildungsstrukturen verankert werden, so wie es im Bereich der Universitäten längst der Fall ist. Entscheidend sei die Einbindung aller Partner, auch der Ausbilder und Lehrer: So lasse BASF France zur Vorbereitung erstmals einen deutschen Ausbilder nach Frankreich kommen.
    Einer der wichtigsten Motoren für den Austausch ist das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW), das pro Jahr rund 10.000 Teilnehmern begleitende Mobilitätsprogramme ermöglicht, wie DFJW-Generalsekretär Dr. Markus Ingenlath ausführte. Ein besonderer Schwerpunkt liege darauf, junge Leute mit besonderem Förderbedarf anzusprechen, die sonst nicht die Chance für einen Auslandsaufenthalt hätten.
    Eine weite Bandbreite für Mobilitätshilfen – von Zuschüssen über Kulturprogramme und Sprachkurse – präsentierten zudem Sylvie Ahier und Frederik Stiefenhofer als Delegierte des Deutsch-Französischen Sekretariats für den Austausch in der beruflichen Bildung.

    Auch Jugendliche selbst kamen zu Wort, um von ihren Mobilitätserfahrungen zu berichten. Der 17-jährige Antonin Lefèbre, der eine Ausbildung zum Systemelektroniker macht, verbrachte drei Wochen in Bonn, wo er in Elektronikbetrieben mit anpacken durfte: „Ich war überrascht, dass man mir gleich so vertraut. In Frankreich macht man meistens nur Schnupperpraktika (stages d`observation).“ Peter Reichardt, Auszubildender als Zimmermann am Berufskolleg Simmerath-Stolberg, berichtete von seinen wertvollen sozialen und beruflichen Erlebnissen in Frankreich: „Französische Zimmermänner sagen, dass der Dachstuhl ein Möbelstück ist und nicht nur ein Bauwerk. Davon nehme ich etwas mit und habe das Gartenhaus meiner Eltern nach französischem Vorbild gebaut.“
    Wie Mobilitätsprogramme noch effizienter gefördert werden können und welche Rolle die Digitalisierung dabei spielt, behandelte eine weitere Podiumsdiskussion. Das Ziel in Deutschland, bis 2020 zehn Prozent der jungen Auszubildenden mobil zu machen, lasse sich nur mit der vollen Kooperation aller Partner erreichen, sagte Klaus Fahle, Leiter der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Um „von vielen guten Projekten zu einer erfolgreichen Struktur“ zu gelangen sei ein Netzwerk unabdingbar:
    „Wir müssen uns darauf einstellen, dass die Wirtschaft immer vernetzter und globaler wird“, so Fahle. „Was Deutschland und Frankreich angeht, gibt es noch viel Luft nach oben.“
    Das bestätigte Barbara Fabian, Leiterin des Referats EU-Bildungspolitik beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag: Man müsse die Betriebe beraten und oft auch überzeugen, dass ihre Attraktivität im Wettbewerb um Auszubildende steigt, wenn sie diesen Auslandsaufenthalte ermöglichen.
    Patrice Guezou, Leiter für den Bereich Beschäftigung, Ausbildung und Unternehmertum beim Französischen Handelskammerverband, zufolge geht es nicht nur darum, die Mobilität der jungen Leute zu erleichtern – sondern auch ihrer Ausbilder und Lehrer. Das bestätigte Alain Druelles, Leiter des Bereichs Aus- und Weiterbildung beim französischen Unternehmerverband MEDEF.

    Der hohe Bürokratie-Aufwand habe viele Schulen von einer Teilnahme abgehalten, betonte François Neuville, Akademischer Beauftragter für europäische und internationale Beziehungen und Kooperation an der Akademie von Paris. Ein besonderer Schwerpunkt herrsche dabei auf dem Austausch mit Deutschland. Brigitte Trocmé vom französischen Ministerium für Bildung, Hochschulen und Forschung zufolge werden bereits Möglichkeiten zur Evaluierung von im Ausland erworbenen Kompetenzen und deren Anerkennung experimentiert. Sylvie Hel-Thelier vom französischen Ministerium für Stadtentwicklung, Jugend und Sport ergänzte, es gebe ein großes Angebot an Mobilitätsprogrammen – aber vielen jungen Menschen falle es schwer, sich darin zurechtzufinden. Der Orientierung diene dabei die Plattform „Découvrir le monde“ auf der Homepage des Jugendministeriums mit einer Suchmaschine je nach Profil.
    Dorothee Wassener, Leiterin des Büros für Kultur und berufliche Bildung des Bevollmächtigten für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die Deutsch-Französische Zusammenarbeit, stellte darüber hinaus die Initiative „Ecoles-Entreprises“ vor als ein Werkzeug, um Schulen und Unternehmen zusammenzuführen und Praktika zu vermitteln und an dem viele Partner beteiligt seien.
    Abschließend forderte Clotilde Valter, französische Staatssekretärin für berufliche Bildung und betriebliche Berufsausbildung im französischen Arbeitsministerium, mehr Ehrgeiz, um Mobilität junger Auszubildender auf längere Zeiträume auszudehnen, sowie die verschiedenen Ausbildungsmodelle und Kalender in den Staaten anzupassen. „Die Mobilität“, so die Staatssekretärin, „soll ein weiter Raum über die deutsch-französische Partnerschaft und sogar über Europa hinaus.“

  • Was ist der Deutsch-Französische Berufsbildungstag?

    Rund fünf Millionen der 15 - 24-jährigen Europäer sind arbeitslos. Das entspricht einer Jugendarbeitslosigkeitsquote von 22%, die seit 2014 konstant geblieben ist. Diese besorgniserregenden Zahlen waren für die Deutsch-Französische Industrie-und Handelskammer der Anlass, etwas dagegen zu unternehmen. Aus diesem Grund organisierten wir erstmalig im März 2014 den Deutsch-Französischen Berufsbildungstag, der seitdem jedes Jahr in Paris stattfindet und zu den bedeutendsten Veranstaltungen im deutsch-französischen Bildungsbereich gehört.

    Die ganztägige Berufsbildungskonferenz (rund um Podiumsdiskussionen, Best Practice Beispiele, Impulsvorträge deutscher, französischer und europäischer Experten sowie Auszubildender):

    • Informiert zu aktuellen Themen der beruflichen Bildung beider Länder,
    • Fördert deutsch–französische Kooperationen im Bereich der Berufsbildung,
    • Regt zur nachhaltigen Beschäftigung mit diesem Thema in Deutschland und Frankreich an,
    • Ruft konkrete binationale Bildungsprojekte ins Leben,
    • Führt Unternehmensvertreter, Experten und Akteure der beruflichen Bildung beider Länder zusammen. 

    Am 23. März 2017 findet der 4. Deutsch-Französische Berufsbildungstag in der Sorbonne in Paris statt. Dieses Jahr steht das Thema der Mobilität im Vordergrund.

Thema 2017

  • Mobilität, ein Plus für den Berufseinstieg

    Im Mittelpunkt des 4. Deutsch-Französische Berufsbildungstages steht die deutsch-französische und europäische Mobilität junger Menschen. Heutzutage ist die Mobilität sowohl für junge Menschen als auch für Unternehmen ein wichtiger Aspekt. Wir werden im Rahmen von 2 Podiumsdiskussionen den Mehrwert der Mobilität für den Berufseinstieg und die Karriere beleuchten und darauf eingehen, welche deutsche-französischen Projekte durch die Digitalisierung der Mobilität entstehen können.

    Kernfragen werden hierbei sein: Welche Barrieren existieren noch und wie kann man diese abbauen? Wie kann man den Zugang zu Mobilitätsmaßnahmen für Unternehmen und junge Menschen erleichtern und wie werden diese Zielgruppen besser erreicht? Welche konkreten Projekte gibt es zur Erleichterung der beruflichen Mobilität? Wie kann Digitalisierung genutzt werden, um Zugang, Ablauf und Evaluierung zu optimieren?

    Ziel der Veranstaltung ist die Realisierung einer intensiven Kooperation zwischen deutschen und französischen Akteuren der Mobilität und der Berufsbildung. Anreize zu grenzüberschreitenden Berufsbildungsprojekten sollen gegeben werden, um eine enge Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen, den politischen Akteuren und den Bildungseinrichtungen anzuregen.


    Teilnehmer des Projektes sind vor allem deutsche und französische Akteure der beruflichen Bildung, Ministerien, Institutionen, Experten, Vertreter von Mobilitätsprogrammen, Unternehmen und Journalisten. Auf europäischer Ebene werden Gastredner aus der Europäischen Union vertreten sein. Außerdem sollen von deutscher und französischer Seite Auszubildende und Ausbilder von ihren bisherigen Mobilitäterfahrungen berichten.


    Um die Nachhaltigkeit der letzten Deutsch-Französischen Berufsbildungstage und der begonnenen Initiativen zu gewährleisten, werden erneut Minister, Experten, Unternehmensvertreter und Entscheidungsträger der beruflichen Bildung aus Frankreich, Deutschland und der Europäischen Union zusammengeführt.


    Ein genaues Programm wird in Kürze hier veröffentlicht.

Programm

  • Programm 2017

    9:30

    Empfang der Gäste

    10:00

    Begrüßung

    Gilles Pécout, Rektor der akademischen Region Île-de-France, Rektor von Paris, Universitätskanzler

    Jörn Bousselmi, Hauptgeschäftsführer der AHK Frankreich

     

     

    Eröffnung

    Olaf Scholz, Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit (Videobotschaft)

     

    10:30

     

     

     

    Keynote

    Harlem Désir, Französischer Staatssekretär für europäische Angelegenheiten im Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Entwicklung

    10:40

    Podiumsdiskussion 1
    Die Mobilität, ein Mehrwert für den Start ins Berufsleben: Ausbau der Mobilität in der beruflichen Bildung

     

     

    Harlem Désir, Französischer Staatssekretär für europäische Angelegenheiten im Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Entwicklung

    Julien Lespérat, ehemaliger Auszubildender bei BASF France

    Jean-Philippe Plasson, Leiter Personalabteilung, BASF France

    Agnès Rokicinski, Leiterin Ausbildung Frankreich, Danone

    João Santos, Stellvertretender Teamleiter in der Abteilung "Berufliche und duale Ausbildung, Erwachsenenbildung" Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Inklusion, Europäische Kommission

    Michel Sesquès, Executive VP Human Ressources, Airbus Defence & Space

    Sébastien Thierry, Stellvertretender Leiter, Agentur Erasmus+ Frankreich

     

    12:15

    Mittagessen / Buffet und Networking

    13:30

    Diskussionseröffnung

    Dr. Markus Ingenlath, Generalsekretär des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW)

     

    13:45 Präsentationen
    Antoine Daelman
    , Digitales Evaluierungsinstrument für transversale Kompetenzen in der internationalen Mobilität, Projektbeauftragter PRAXES, Deutsch-Französisches Jugendwerk (DFJW)

    13:55 Sylvie Ahier & Frederik Stiefenhofer, Mobilitätshilfen, Delegierte des Deutsch-Französischen Sekretariats für den Austausch in der beruflichen Bildung (DFS-SFA)

    14:05 Best-Practice-Beispiele
    Erfahrungsberichte deutscher und französischer Auszubildender

    Antonin Lefèbre, Ausbildung zum Systemelektroniker, Lycée Louis Armand Paris

    Peter Reichardt, Ausbildung zum Zimmermann, Berufskolleg Simmerath-Stolberg

    Maureen Sizun vom Dorp, Ausbildung Lichtregie im Théâtre du Rond-Point, Ausbildungszentrum für Theater und audiovisuelle Medien

    Jessica Williams, Ausbildung Bühnenregie im Théâtre des Abbesses, Ausbildungszentrum für Theater und audiovisuelle Medien

    Maurice Wilmink, Vertriebsassistent in dualer Ausbildung, Hettich France SCS

     

    14:45 Podiumsdiskussion 2

    Projekte und Maßnahmen zur Förderung der Mobilität junger Menschen in Europa - Rolle der Digitalisierung

    Alain Druelles, Leiter Aus- und Weiterbildung beim französischen Arbeitgeberverband MEDEF

    Barbara Fabian, Leiterin des Referates "EU-Bildungspolitik", Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)

    Klaus Fahle, Leiter der Nationalen Agentur für Europa, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

    Patrice Guezou, Leiter Beschäftigung, Ausbildung, Unternehmertum, Französischer Handelskammerverband (CCI France)

    Sylvie Hel-Thelier, Vizedirektorin der interministeriellen Politik für Jugend und Vereinswesen, Direktion der Jugend, außerschulischen Bildung und Vereinswesen, Französisches Ministerium für Stadtentwicklung, Jugend und Sport

    François Neuville, Akademischer Beauftragter für europäische und internationale Beziehungen und Kooperation, technischer Berater des Rektors, Akademie von Paris*

    Dorothee Wassener, Leiterin Büro II des Bevollmächtigten für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die Deutsch-Französische Zusammenarbeit

    Vertreter des französischen Bildungsministeriums (N.N.)

     

    16:25

    Abschlussworte

    Clotilde Valter, Französische Staatssekretärin für berufliche Bildung und betriebliche Berufsausbildung im französischen Arbeitsministerium

     

     

    16:45

    Umtrunk und Networking

     

    Veranstaltungsmoderation: Hubert Grandjean, Präsident der französischen Agentur für Beschäftigungs- und Kompetenzentwicklung.

    Veranstaltungssprachen: Deutsch und Französisch. Es wird simultan gedolmetscht.

     

     


Rückblick

3. Deutsch-Französischer Berufsbildungstag

Paris, 14. April 2016

 

 

 

Industrie 4.0 - Berufliche Bildung 4.0? Die Digitalisierung der Berufe - neue Perspektiven für unsere Jugend

> Programm

> Video

 

 

  • 3. Deutsch-Französischer Berufsbildungstag 2016

    Der 3. Deutsch-Französische Berufsbildungstag bildete 2016 einen der Höhepunkte der erfolgreichen Veranstaltungsreihe der AHK Frankreich zum Thema Berufsbildung.

    Die rund 200 Teilnehmer, darunter zahlreiche Ehrengäste wie:

    • Clotilde Valter, Französische Staatssekretärin für berufliche Bildung und betriebliche Berufsausbildung im französischen Arbeitsministerium

    • Olaf Scholz, Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit und
    • S.E. Dr. Nikolaus Meyer-Landrut, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Frankreich,  

    tauschten sich am 14. April 2016 in den Räumlichkeiten von Allianz France zum Thema „Industrie 4.0 – Berufliche Bildung 4.0? Die Digitalisierung der Berufe – neue Perspektiven für unsere Jugend“ aus.  

    Zu den Referenten zählten Entscheidungsträger der beruflichen Bildung wie:

    • Danielle Dubrac, Vorstandsmitglied der Industrie- und Handelskammer Paris,
    • Dr. Oliver Heikaus, Leiter des Bereichs Weiterbildung der DIHK,
    • Dr. Wolfgang Müller, Member of the Board of the European Network of Public Employment Services,
    • Martine Paty, Stellvertretende Leiterin der Abteilung für Berufsabschlüsse, Französisches Bildungsministerium und
    •Prof. Dr. Reinhold Weiß, Stellvertretender Präsident und Forschungsdirektor des BIBB,

    und international anerkannte Experten wie:

    • Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Vorsitzender des Vorstands der Wilo-Foundation, und
    • Gilles Babinet, Digital Champion für Frankreich bei der Europäischen Kommission,  

    sowie Unternehmensvertreter von Allianz, Air Liquide, Bertrandt, Rohde & Schwarz und Robert Bosch France. Auch Akteure der deutsch-französischen Beziehungen wie das Deutsch-Französische Jugendwerk waren vertreten. 

    Neben der Präsentation des jungen Unternehmens speach.me standen auch Erfahrungsberichte von Auszubildenden und Networking auf dem Programm. Deutsch-französische Kulturmittler und Medien wie das Deutsch-Französische Sekretariat und die Zeitschriften Vocable und ParisBerlin trugen auf ihren Ständen zum interkulturellen Austausch bei.  

    Die AHK Frankreich dankt an dieser Stelle nochmals ihren Partnern: DFJW, Allianz, Deutsche Botschaft Paris, Wilo-Foundation, Michelin, DIHK, AFAAF Pro, Deutsch-Französisches Sekretariat für den Austausch in der beruflichen Bildung, ParisBerlin und Vocable, und freut sich bereits auf den 4. Deutsch-Französischen Berufsbildungstag 2017. 

    Der 3. Berufsbildungstag als Audiodatei: Vormittags und Nachmittags

Eröffnungsrede // Discours d'ouverture: S.E. Dr. Nikolaus Meyer-Landrut (Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Frankreich // Ambassadeur de la République fédérale d'Allemagne en France)

Begrüßung // Allocutions de bienvenue : Guy Maugis (AHK Frankreich)

Begrüßung // Allocutions de bienvenue: Peter Etzenbach (Allianz France)

1. Podiumsdiskussion // Première table ronde : Isabelle Moreau (AEF), Pascal Laurin (Robert Bosch France), Wilhelm Heuken (Currenta GmbH & Co. OHG), Dr. Oliver Heikaus (DIHK), Emmanuel Garnier (Air Liquide), Danielle Dubrac (CCI Paris – Île-de-France)

Diskussionseröffnung // Ouverture des débats: Béatrice Angrand (DFJW //OFAJ)

Eindrücke des 3. Deutsch-Französischen Berufsbildungstages // Impressions de la 3ème Journée Franco-Allemande de la Formation Professionnelle et de l’Apprentissage : Cécile Jahan (AFPA)

Best-Practice Beispiele // Partage d’expérience : Laurent Len (Lycée Diderot Paris), Jesko Herrmann (Bertrandt SAS), Quentin de la Chapelle (Bertrandt SAS), Baptiste Janot (Lycée Diderot Paris), Uli Stein (Lernfabrik 4.0 Göppingen & Schuler Pressen GmbH)

Französische Staatssekretärin // Secrétaire d’Etat Clotilde Valter (Französisches Arbeitsministerium // Ministère du Travail, de l’Emploi, de la Formation professionnelle et de l’Apprentissage) & Guy Maugis (AHK Frankreich // Chambre Franco-Allemande de Commerce et d’Industrie)

Keynote : Prof. Dr. Hans Jörg Bullinger (Wilo Foundation)

Eindrücke des 3. Deutsch-Französischen Berufsbildungstages // Impressions de la 3ème Journée Franco-Allemande de la Formation Professionnelle et de l’Apprentissage

2. Podiumsdiskussion // Deuxième table ronde: Prof. Dr. Reinhold Weiß (BIBB), Gilles Babinet (Europïsche Kommission //Commission européenne), Kader Garnier-Aw (speach.me), Dr. Wolfgang Müller (Bundesagentur für Arbeit), Martine Paty (Französisches Bildungsministerium // Ministère de l’Education nationale, de l’Enseignement supérieur et de la Recherche), Josef Nießl (Carl Benz Schule Karlsruhe), Jean-Christophe Prunet (Rohde & Schwarz France)

Abschlussworte // Discours de clôture : Französische Staatssekretärin // Secrétaire d’Etat Clotilde Valter (Französisches Arbeitsministerium // Ministère du Travail, de l’Emploi, de la Formation professionnelle et de l’Apprentissage)

Eindrücke des 3. Deutsch-Französischen Berufsbildungstages // Impressions de la 3ème Journée Franco-Allemande de la Formation Professionnelle et de l’Apprentissage

Eindrücke des 3. Deutsch-Französischen Berufsbildungstages // Impressions de la 3ème Journée Franco-Allemande de la Formation Professionnelle et de l’Apprentissage

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